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Psychotherapie als Selbstzahler

 Sie haben die Möglichkeit, mein Angebot als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen.

Bei den gesetzlichen Krankenkassen, wie auch den privaten Krankenkassen und Beihilfe ist in der Regel ein Bericht Ihrer Psychotherapeutin oder Ihres Psychotherapeuten an eine Gutachterstelle erforderlich. Hier wird überprüft, ob die Leistungspflicht der Krankenkasse gegeben ist und die vorgeschlagene Behandlung erfolgversprechend erscheint. Dieser Bericht erfolgt bei den gesetzlichen Krankenkassen anonymisiert, bei der privaten Krankenversicherung und Beihilfe kann dies nicht gewährleistet werdet.

Daher besteht für jeden Patienten die Möglichkeit, zum Schutz der eigenen Privatsphäre und sensibler Daten die psychotherapeutische Behandlung als Selbstzahler im Privat Kostenerstattungsverfahren durchzuführen. Dabei besteht keine Berichtspflicht des Behandlers gegenüber einer Krankenkasse.

Bei ausschließlich selbstzahlenden Patientinnen und Patienten wird das Honorar vor Beginn der Behandlung gemäß der Gebührenordnung für Ärzte und Psychotherapeuten (GOÄ/GOP 2,3-facher Satz) vereinbart.

 Sie sind durch die Beihilfe versichert

Die Kostenübernahme durch die Beihilfe von Bund und Ländern (Beamtenversorgung) geschieht in der Regel problemlos.

Hierfür muss allerdings ein ausführlicher Antrag durch den Psychotherapeuten gestellt werden, sofern die Behandlung 10 Sitzungen übersteigt.

Eine übliche Psychotherapie hat bei der Beihilfe einen Umfang von 40 Sitzungen.

  

Sie sind gesetzlich versichert

Psychotherapie bei Vertragspsychotherapeuten

Mit Verabschiedung des Psychotherapeutengesetzes im Jahre 1999, welches den Zugang von psychischen Erkrankten zur psychetherapeutischen Versorgung regelt, wurde eine Bedarfsplanung für Psychotherapie aufgestellt. Diese besagt wie hoch der Bedarf an Psychotherapie in bestimmten Gebieten ist und legt dadurch die erforderliche Anzahl an Therapeuten fest, die in diesem Gebiet eine Zulassung zur Abrechnung ihrer Leistungen mit den Krankenkassen bekommen (sog. Vertragspsychotherapeuten).

Psychotherapie über die Kostenerstattungsverfahren

In der Wirklichkeit ist es allerdings in vielen Gebieten zu einer deutliche Unterversorgung an Psychotherapieplätzen gekommen. Monatelange Wartezeiten sind nicht ungewöhnlich, jedoch einem psychisch akut kranken oder gefährdeten Patienten nicht zuzumuten. Auch wenn nun die Krankenkassen in der Regel ihr Budget für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten verplant haben, sind sie gemäß ihrem Sicherstellungsauftrag verpflichtet, einem Patienten in einem zumutbaren Zeitrahmen eine Behandlung zu ermöglichen (§ 13 Abs. 3 SGB V; vgl. auch das BSG-Urteil vom 21.05.1997 (Az. 5 RKa 15/97)).

In diesem Fall können Sie von Ihrer Krankenkasse anfordern, dass sie – auf dem Wege der Kostenerstattung- die Behandlung durch einen psychologischen Psychotherapeut bezahlt, der die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde (Approbation/Berufszulassung), aber keine Kassenzulassung besitzt.

Sie müssen also unbedingt vor Beginn der Behandlung einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse stellen und dürfen die Therapie erst aufnehmen, wenn die Kasse ihrem Antrag stattgegeben hat.

In etlichen Fällen gelingt es, den Anspruch auf eine Ausnahmeregelung durchzusetzen. Manchmal kommt es aber auch zu Ablehnungen, da es sich ja nur um eine Ausnahmeregelung handelt. Es werden ca. 80% der Kosten übernommen. Sie müssen also prinzipiell bereit sein, auch einen Teil der Kosten selbst zu zahlen, wenn Sie als gesetzlich Versicherter eine Psychotherapie bei mir durchführen möchten. Sollte Ihre finanzielle Situation es nachweisbar nicht ermöglichen, die zusätzlichen Kosten zu tragen, bin ich unter Umständen bereit, einen ermäßigten Stundensatz abzurechnen.

Wird die Therapie dann auf dieser Abrechnungsgrundlage durchgeführt, erhalten Sie als Patient die Rechnung des Behandlers und reichen sie bei Ihrer Krankenkasse zur Erstattung ein. Die Krankenkasse erstattet den Rechnungsbetrag ganz oder teilweise in Abhängigkeit von ihren Gebührensätzen und dem tatsächlichen Honorar, das Sie mit dem Therapeuten vereinbart haben.

Dafür notwendige Schritte für die Beantragung der Psychotherapie:

  1. Informieren Sie Ihre Krankenkasse, dass sie eine Psychotherapie beginnen wollen und lassen Sie sich Adressen von Vertragspsychotherapeuten in Ihrer Nähe nennen, die sich mit ihrem Krankheitsbild auskennen.
  2. Erkundigen Sie sich bei mindestens drei Vertragspsychotherapeuten nach einem Therapieplatz. Am besten notieren Sie bei dieser Gelegenheit das Datum und die voraussichtliche Länge der Wartezeit.
  3. Sollten Sie auf diesem Wege einen Therapieplatz in zeitlicher Nahe und bei einem auf Ihr Krankheitsbild spezialisierten Therapeuten bekommen, empfehle ich Ihnen diesen Therapieplatz anzunehmen.
  4. Gelingt es nicht einen Platz zu finden, informieren Sie ihre Krankenkasse über diesen Sachverhalt. Informieren Sie sie ferner darüber, dass sie die Möglichkeit haben in unmittelbarer zeitlicher, wie räumlichern Nähe bei einer Psychologischen Psychotherapeutin eine Therapie zu beginnen, welche über das Kostenerstattungsverfahren abgerechtet werden müsste.
  5. Schreiben Sie einen formlosen Antrag auf Psychotherapie an Ihrer Krankenkasse, in dem Sie um die Übernahme der Kosten einer Psychotherapie bei:
    Frau Dipl.- Psychologin Adriana-Daniela Müller, Psychologische Psychotherapeutin, Arztregistereintrag Nr.  16912 der KV Westfalen-Lippe.
  6. Legen Sie diesem Schreiben eine Notwendigkeitsbescheinigung für Psychotherapie Ihres Hausarztes oder Psychiaters bei.
  7. Ferner legen Sie diesem Schreiben einen zusätzlichen Antrag (Kostenübernahme einer außenverträglichen psychotherapeutischen Behandlung) von mir bei, die ich Ihnen gern ausstelle. Informieren Sie sich nach einigen Tagen bei Ihrer Krankenkasse nach dem Stand der Antragsbearbeitung und informieren Sie mich, sobald Sie eine Zusage Ihrer Krankenkasse haben, so dass wir schnell weitere Termine vereinbaren können.

Wichtiger Hinweis:

Da im Rahmen der vorliegenden Information nicht alle Einzelheiten berücksichtigt werden können, erkundigen Sie sich in Zweifelsfällen deshalb unbedingt vor Beginn einer Therapie bei Ihrer Krankenkasse, beim Therapeuten Ihrer Wahl oder beim Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) danach, was Sie beachten müssen!

Psychotherapie-Informations-Dienst (PID), Am Köllnischen Park 2,10179 Berlin

Tel. 030 - 209 166 330, E-Mail: pid@dpa-bdp.de, Internet: www.psychotherapiesuche.de

 Sie sind Privat versichert

Die Kostenübernahme durch private Krankenkassen ist in der Regel problemlos möglich. Allerdings gibt es einige private Tarife, welche nur Basisleistungen vorsehen.

Ich schlage Ihnen die Sie privat versichert sind vor, dass Sie sich bei Ihrer Privaten Krankenversicherung nach den Modalitäten erkundigen, nach denen diese eine psychotherapeutische Behandlung -anteilig- erstattet.

Der Hintergrund für diese Empfehlung: Die Privaten Krankenversicherungen unterscheiden sich in ihren Leistungsangeboten stark und bieten ihren Versicherungsnehmern individuell gestaltete Versicherungsanträge an.

Die Kostenerstattung erfolgt immer auf der Grundlage des individuell abgeschlossenen Versicherungsvertrages.

Bei manchen Privaten Krankenversicherungen ist eine Antragstellung der Psychotherapie notwendig, bei anderen braucht nur eine Rechnung eingereicht zu werden.

Verschiedene Private Krankenversicherungen lassen einen Psychotherapieantrag zunächst begutachten, bevor sie eine Leistungszusage gewähren.

Als Hilfe kann Ihnen die Checkliste dienen:

Checkliste für die Abklärung mit der privaten Krankenversicherung

1. Umfasst mein Krankenversicherungstarif psychotherapeutische Behandlung?

2. Ist die vorherige Beantragung einer psychotherapeutischen Behandlung erforderlich?

3. Wenn ja, formlos oder auf einem speziellen Formular?

4. Gibt es eine festgelegte Maximalstundenzahl für erstattungsfähige psychotherapeutische Behandlung?

Wenn ja, wie viele Stunden jährlich? Andere Begrenzungen?

5. Wie ist die Erstattungshöhe in meinem Krankenversicherungstarif?

Die frühzeitige Abklärung der o. g. Fragen trägt dazu bei, dass Sie sich vertrauensvoll in die psychotherapeutische Behandlung begeben können

Meine psychotherapeutischen Leistungen rechne ich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten bei Privatbehandlung GOP -jetzt analog GOÄ- (2,3-facher Satz) ab. Wie Sie es als privat versicherter Patient gewohnt sind, geht meine Rechnung direkt an Sie und die Erstattung durch Ihre Kasse liegt in Ihrer Verantwortung.

 

Psychotherapeutische Privatpraxis Dipl. Psych. Adriana-Daniela Müller | info@psychotherapie-danielamueller.com